ARGE RFIDimBau

Förderzeitraum: 2007 - 2016

ARGE RFIDimBau – BIM-basiertes Bauen mit RFID

Die ARGE RFIDimBau beschäftigte sich innerhalb der Forschungsinitiative ZukunftBAU zwischen 2007 und 2016 mit dem Erfassen, Kontrollieren, Steuern und Dokumentieren von Prozessen im Bauwesen mittels der RFID-Technik.

Hierbei untersucht die Bergische Universität Wuppertal (BUW) die baulogistischen Prozessdaten entlang der Wertschöpfungskette der Bau und Immobilienwirtschaft bis zur Lagerung auf der Baustelle. Die Technische Universität Dresden (TU Dresden) untersucht die bauproduktionstechnischen Daten von der Lagerung auf der Baustelle über die Erstellung und Nutzung von Bauwerken bis zum Abbruch. Die Technische Universität Darmstadt (TU Darmstadt) untersucht speziell in der Nutzungsphase die Daten zur Gebäudeleittechnik für den Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes.

Als Ergebnis der bisherigen Teilprojekte der ARGE RFIDimBau existieren getrennt, aber koordiniert entwickelte Applikationen, die das Erfassen, Kontrollieren, Steuern und Dokumentieren der jeweiligen Teilprojekt-Prozesse ermöglichen. Sie sind jeweils für sich abgeschlossen und funktionieren eigenständig. Für den durchgängigen, digitalen Datenfluss und die erhöhte Nachhaltigkeit im Datenmanagement über alle Lebenszyklen hinweg, ist es notwendig geworden, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, welches die Nutzung der Teilprojekt-Prozessdaten ermöglicht.

Ziel des aktuellen Forschungsvorhabens ist die Entwicklung von Vorschlägen für Standards innerhalb eines Gesamtkonzeptes, welche die Verzahnung der bereits vorhandenen Prozessdaten sowie die Anbindung der Daten an in der Praxis verwendete IT-Infrastrukturen und bestehende Klassifizierungssysteme und Artikelkataloge ermöglichen.

Video zum Forschungsvorhaben

Verbundpartner

Im Verbund „ARGE RFID-Technologie im Bauwesen“ waren neben dem Institut für Numerische Methoden und Informatik im Bauwesen die LuF Baubetrieb und Bauwirtschaft der Bergischen Universität Wuppertal (BUW), das Institut für Baubetriebswesen der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) und die Frauenhofer Institute für Bauphysik sowie Mikroelektronische Schaltungen und Systeme beteiligt. Der Verbund kooperierte mit einer Vielzahl von Praxispartnern aus der deutschen Bauwirtschaft.

Das Forschungsprojekt ist Teil der Forschungsinitiative ZukunftBAU und wird gefördert durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) als Teil des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).