Prozessorientierte Vernetzung von Ingenieurplanungen am Beispiel der Geotechnik

Prozessorientierte Vernetzung von Ingenieurplanungen am Beispiel der Geotechnik

Projektbeschreibung

Die Ingenieurplanung, insbesondere die Planung von geotechnischen Konstruktionen, ist geprägt durch fall- und projektbezogene Arbeitsteilung zwischen Fachplanern und durch eine komplexe Interaktion der Planungsprozesse, die mit den derzeit zur Verfügung stehenden Managementsystemen in vielen Fällen koordinativ nur schwer beherrschbar sind. Mangels der Verfügbarkeit adäquater Systeme zur Koordination der Planungsprozesse kommt es nicht selten zu sicherheits-, qualitäts-, kosten- und terminrelevanten Problemen in der Projektrealisierung. Ziel des Forschungsvorhabens ist daher die Entwicklung eines neuen Systems zur prozessorientierten Vernetzung von Fachplanungen im konstruktiven Ingenieurbau in einer heterogenen Rechnerumgebung am Beispiel der Geotechnik. Dieses neue System wird als Kooperationsmodell Geotechnik bezeichnet, bei dem die Interaktion zwischen den in lokalen Prozess-Domänen agierenden Fachplanern durch ein globales Prozess-Managementsystem in Verbindung mit der netzwerkgerechten Strukturierung der auszutauschenden Informationen und Verarbeitungsmethoden gesteuert wird. Die lokalen Prozess-Domänen unterstützen die fachlichen Entscheidungen und ermöglichen die Integration in den Kommunikationsverbund. Der iterative, vernetzt-kooperative Planungsprozess wird damit durch das Kooperationsmodell effizienter, kostengünstiger, weniger fehlerempfindlich und ressourcenschonender gestaltet.

Projektdaten

Beginn: 1.12.2000
Gesamtdauer: 6 Jahre
Aktuell geförderte Phase: Phase 3 (2 Jahre)